Ideen für Ihr Paradies im Freien.

Willkommen in Gabriele's Garten.

Der Garten in allen Jahreszeiten.

Alles grünt und gedeiht auch ohne Chemie.

Gegen Unkraut gibts nur eins - auszupfen und ausgraben. 

Schädlinge gibt es in jedem Garten. Wir kennen die Blattläuse und ihre Kumpanen. Dagegen helfen die vielen Nützlinge wie Marienkäfer, wenn wir sie nur gewähren lassen. Im Notfall, wenn man eine Epedemie von Schädlingen (Blattläuse und dergleichen) hat, Kann man ein wenig Spülmittel mit Wasser verdünnen und z.B. die Blattläuse damit spritzen. Chemikalien vernichten nicht nur die Übeltäter sondern auch die Wohltäter. Natur ist eben Natur, alles gleicht sich aus.

Ich habe noch nie die Pflanzen mit Chemikalien behandelt und mein Garten sieht deswegen nicht 'ungesund' aus.

Wenn Rosen mit Rost oder dergleichen befallen sind, schneidet man diejenigen Blätter einfach ab und gibt ihnen eine grosse Portion Kompost und etwas mehr Pflege. Man darf auch mit den Pflanzen reden, (wenn sonst niemand da ist). Witz. Eigentlich kein Witz, Pflanzen reagieren auf gute Behandlung und Berührung. 

Aprops Kompost, man muss nicht einen teuren Komposter kaufen. Eine alte, ausgediente Wassertonne eignet sich sehr gut als Kompostbehälter. Man braucht nur unten drunter oder an der Seite ein paar Löcher reinzubohren. Eierschalen und Erdnusschalen brauchen Jahre bis sie kompostiert sind. Kaffeesatz und Teebeutel dagegen sind ideal. Viel Kaffesatz bekommt man in jedem Café wenn man nett fragt. Allerdings muss man das kompostierte wässern, sonst dauert es Jahre.

Vor zig Jahren (30?) habe ich mir zu Weihnachten einen Komposter gwünscht und konnte es kaum erwarten bis Weihnachten vorbei war, damit ich endlich damit arbeiten konnte. Am 2. Weihnachtstag ging es los.

Mit Enthusiasmus, Fantasie und etwas Geduld kann man sich ein kleines Paradies schaffen. (Das nicht unbedingt die Welt kostet).

Gartenmöbel: Die kann man ohne weiteres bekommen wenn man die Augen und Ohren offenhält. Bei der Sperrmüll Kollektion findet man so einiges. Man sollte die Besitzer aber nett fragen ob man etwas mitnehmen darf. Vielleicht haben Verwandte oder Bekannte alte Gartenmöbel die sie loswerden wollen, Es lohnt sich auch die Anzeigen in der Wochenzeitung zu durchsuchen, es gibt da eine Anzeige die heisst 'die gute Tat', da verschenken die Leute Ihre Sachen an Selbstabholer. In meinem Garten habe ich auch einiges vom Sperrmüll. Ein Anstrich und schon hat man ein schönes Stück in neuem Glanz. Aus Estrich Beton kann man wunderbar Gefässe aller Art giessen. Wie wäre das als Wochenend Projekt? Wenn Sie alte Blumentöpfe haben können sie die mit Mosaiksteinen bekleben, das wird dann ihr nächstes Projekt.

Pflanzen vermehren

Alle Pflanzen lassen sich vermehren, durch Samen und z.B. durch Stecklinge . Die Hortensie ist ein schönes Beispiel. Schneiden Sie ein paar Zweige für die Vase. Wenn die Blüte nicht mehr schön ist, schneiden Sie sie ab und stecken den Rest des Zweiges in die Erde. Im nächsten Frühjahr haben Sie eine neue Pflanze. Das gelingt auch mit Flieder und anderen Gehölzen.  

Der Garten im Frühjahr und im Sommer

Man kann mit wenigen Mitteln einen Garten anlegen. 

Viele Einjährige Blumen, wie z.B. Fingerhut, Stockrosen, Vergissmeinicht, Bartnelken, Kosmee, Akelei, Nigella, Lõwenmäulchen und Verbena bonariensis, um nur wenige zu nennen, vermehren sich selbst. Man sät sie  aus, lässt sie den Winter über stehen und voila, im nächsten Frühjahr erscheinen die kleinen Sämlinge.

In einem Supermarkt habe ich  für 2 Euro, 100 g Samen bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolg aus der Samentüte für 0,19 Cent.

Sonnenblumen sind Klasse.

Jetzt werde ich sie nich mehr säen, da sie viel Platz einnehmen. Die 'Kleinen' werden Ihre Freude daran haben, wenn sie nach ein paar Wochen die Sämlinge sehen, die sie gesät haben.

 Das ist die'Jungfer im Grünen' Nigella. Einmal gesät, kommt sie jedes Jahr wieder. Sie hat wunderschöne Samenköpfe, wenn sie reif sind, sind die Samen schwarz. Die Samen versträuen und im nächsten Jahr haben sie neue Blumen. Es gibt sie in blau, rosa und Weiss. Bisher habe ich nur die weissen. Unten im Bild 'Ein Potpourri aus Pflanzen'.

Unten der Garten im Juni 2016.

Rosen

Rosen passen in jeden Garten, auch da wo etwas Schatten ist.

Ich selbst habe einen Nord-Garten, der allerdings genügend Sonne bekommt. Die Rosen gedeihen hier prächtig.

Rosen kann man sehr leicht durch Stecklinge selber ziehen. Etwas Geduld muss man aber mitbringen. 

Schneiden sie einen ca. 30cm langen Zweig ab und entfernen sie alle Blätter, ausser dem ersten Blatt. Stecken sie den Zweig in die Erde, (wässern nicht vergessen)  am besten in  ein schattiges Plätzchen. Nehmen sie ruhig mehrere Zweige, denn es klappt nicht immer doch meistens. Nach ein paar Monaten haben sie dann ein kleines Röschen. 

Aus diesen kleinen Stecklingen werden grosse Rosensträucher.

Mit etwas Geduld werden Sie Rosen in Hülle und Fülle haben. Fragen Sie Ihre Nachbarn, Freunde, Bekannte und Verwandte ob Sie sich ein paar Rosenzweige abschneiden dürfen. Diese stecken Sie dann in einen schattigen Platz in die Erde. Gutes Gelingen!

Rosen und ihre Begleiter

Am Fuss der Rose pflanze ich oft eine Clematis. Wenn die Rose verblüht ist hat man dann noch etwas Farbe, je nach Sorte.

Als Begleiter eignen sich Campanula, Veronika, Fingerhut, Lavendel, Verbena, Wiesenraute, Akelei, Rittersporn, Lupine und viele mehr.

Lilien sind wunderschön. Leider werden sie von dem knallroten Lilienkäfer (Lilioceris lilii) befallen.

Links sehen sie den Fingerhut (Digitalis) und rechts ist die Akeleiblättrige Wiesenraute.

Digitalis ist sehr giftig, doch jedes Jahr von neuem ein Prachtbild.

Sommer wo bist Du?

Unten der Garten im Juni.

Frühjahr 2016

Historische Rosen

Oben sehen wir die gestreifte Rosa Mundi, dann Charles de Mills aus dem Jahre 1790 und darunter ist Agatha von 1817. Es sind Gallica Rosen.

Agatha hat eine zarte, papierähnliche Blüte. Charles de Mills bekommt ab und zu Mehltau, was ihr aber nichts schadet.

Ein kleiner Nachteil dieser alten Rosen ist vielleicht ein Vorteil. Sie vermehren sich oft durch ihre Wurzeln.

In meinem Garten habe ich:

Agatha, Albertine (ein Steckling aus England) Alfred Colomb, Alika, Baron Girod de l'ain, Centifolia Muscosa, Charles de Mills, Charles Lefebvre, Compte de Chambord, Empereur du Maroc, Felicia, Ferdinand Pichard, Gloire de Dijon, Gruss an Teplitz, Honore de Brabant, Indigo, Jaques Cartier, Madame Isaac Pereire (muss sein), Madame Knorr, Madame Victor Verdier, Madeleine de Vauzelles, Parfume de l'Hay, Paul Neron, Prince Camille de Rohan, Reine Victoria, Robert le Diable, Rosa Mundi (Rosa Versicolour), Roseraie de'Hay, Sidonie, Sophie de Marsilly, Souvenir du Dr. Jamain, Ulrich Brunner Fils, Urdh, Varigata die Bologna, Zephrine Drouhin.

Historische Rosen sind die, die schon vor ca. 1868 existieren.  Manche blühen nur einmal im Jahr, Dafür duften sie sehr gut.  Rosa Mundi ist ein shönes Beispiel.  Diese Rose existierte schon vor dem 16. Jahrhundert. 

Das ist Baron Girod de l'Ain

 

Das ist die Rose 'Just Joey'' Es ist eine moderne Rose von 1972. Sie erinnert mich an Joe, der Mann meiner Freundin, der leider verstorben ist.

Noch mehr Rosen und  Rittersporn.